"Nord-Licht" Kultur- und Bildungsverein e.V. in Französisch Buchholz
"Nord-Licht" Kultur- undBildungsverein e.V.in Französisch Buchholz

Bildergalerie 2013

Jahreshauptversammlung, die Zweite

                      

Nord-Licht hält Rückschau und malt sich die Zukunft aus

 

 

Der Kultur- und Bildungsverein Nord-Licht e.V. ist keine zwei Jahre alt, aber schon ziemlich erwachsen. Er hat in Französisch Buchholz in kurzer Zeit Fuß gefasst und frischen Wind hineingebracht. Zum Jahresausklang taten die Gründer, Freunde und Förderer des Vereins das einzig Richtige: Sie lehnten sich entspannt zurück und resümierten im weihnachtlich geschmückten Eisernen Gustav eine lebendige kulturelle Bewegung, sie malten sich auch schon mal das nächste Stück Zukunft aus. In der Chronik des Vereins wird der 8. Dezember 2013 einen guten Platz finden.

Wir sind so frei, ein Urteil über die Arbeit von Nord-Licht abzugeben, denn immerhin haben wir 2013 zehn von zwölf Veranstaltungen besucht. Das bürgerfreundliche Nachbarschaftszentrum war das Zentrum der Begegnungen. Keine Veranstaltung war ein Flop und einige so gut, dass die Initiatoren vor freudiger Erregung fast vergaßen, die fehlenden Stühle herbeizuschaffen. Seit der Singeveranstaltung im April weiß übrigens auch Frau Delitz, die umsichtige Hausherrin im Nachbarschaftszentrum, wie viele Menschen der größte Raum im Haus zur Not fassen kann…

Das Singen schöner alter Volkslieder im April brachte viele auf Trab. Das Tucholsky-Programm im Januar ebenfalls. Das Wahlforum war ohnehin ein Renner. Aber: auch mäßig besuchte Veranstaltungen hatten ungeahnte Qualitäten. (In keinem Fall ging etwas daneben.)

Hochinteressant war zum Beispiel die „Integrierte Sekundarschule“ im November oder die Diskussionsrunde „Gegen das Vergessen“ im Mai.

Wenn Sie so wollen, uns hat das Nord-Licht durchaus erleuchtet, und das Programm für 2014 verspricht noch mehr Vergnügliches, Unterhaltsames, Ernstes und Anregendes. Und übrigens haben die Veranstalter auch nicht nur zum Sitzen und Zuhören animiert. Dem Gesundheitsvortrag folgte ein Waldspaziergang zum Pilzesammeln und im Sommer lockten Gartenfeste die Mitglieder.

Das alles ist einem kompetenten Vorstand zu danken, der mit Frieder Bubl, Dr. Klaus Flemming, Dieter Klengel, Manfred Kohla und anderen Aktiven erreicht hat, was zu erreichen war.

Auf ein erleuchtendes neues Bildungsjahr, auf viele interessante Begegnungen 2014 bauen Renate und Detlev Enneper (Text & Bild 1-2)

(Bilder 3-8, Horst Grabein)

Berliner Schule auf Kurs?
 

Das fragen sich viele. Antworten wollte der Bildungsverein am 22.11.13 im Amtshaus finden helfen. Dr. Klaus Flemming, der selbst 30 Jahre lang Lehrer war, stellte den Besuchern zunächst zwei Frauen vor, die äußerst kompetent durch den Dschungel der Schulstrukturreform in Berlin führten:

Schulrätin Knäringer von der Senatsbildungsverwaltung und
Schulrätin Ehl von der Operativen Schulaufsicht Pankow.

Sie sprachen vom zweigliedrigen Schulsystem, das die Hauptschule außen vor lässt, Gymnasium und Integrierte Sekundarschule entwickelt. Sie sprachen von Chancen, die für Kinder und Jugendliche eindeutig besser würden. Sie sprachen von Lernausgangslagen, die mit Hilfe von Tests ermittelt werden und zum individualisierten Lernen führen; von Sitzenbleibern, die es in der Integrierten Sekundarschule nicht mehr gibt, und von Bildungsabschlüssen – Abitur und anderen Schulabschlüssen –, die anerkannt werden, weil sie von Bundesland zu Bundesland gleichwertig sind.

Mit dem Dualen Lernen, erfuhren wir nachdrücklich an diesem Abend, wird die Lebens- und Arbeitswelt in die Schule integriert. An drei Tagen arbeiten Schüler z.B. in einer Firma. Unter Anleitung vielleicht als Prokurist, als Lagerist. An zwei Tagen in der Woche findet für sie dann Schule in Mathematik, Deutsch, in einer Fremdsprache und Naturwissenschaften statt. Zwischen Schule und Wirtschaft ist in Pankow und anderswo in vielen Fällen ein partnerschaftliches Verhältnis entstanden.

Den Diskutierenden im Saal ging es u.a. darum, dass es keine Sackgassen fürs Abitur gibt, dass Benachteiligte nicht „hinten runterfallen“.

Ein hochinteressanter Bildungsabend zur schulischen Bildung war das. Leider blieben im Amtshaus an diesem Abend viele Stühle leer. Gerade jene, die Sorgen mit der Schule und den Kindern haben, die Eltern, fehlten. Haben sie bereits aufgesteckt oder sind sie rundum zufrieden? Raten Sie mal.

Text und Bild: Renate & Detlev Enneper

Mit Argusaugen hinter der Kamera

Fotowettbewerb LEBEN IM NORDOSTEN BERLINS


Ein kühler Wind weht die Besucher an diesem 16. Oktober förmlich ins Amtshaus von Französisch Buchholz. Der Kultur- und Bildungsverein Nord-Licht e.V. lädt zur Vernissage. Dr. Klaus Flemming gibt ihr mit einleitenden Worten sogleich das richtige Flair. Sie sind alle wieder dabei: die Mitglieder und Sympathisanten des Vereins und unter ihnen auch neue Gesichter. Der Raum ist geschmackvoll gestaltet und nimmt es in dieser Ausstattung mit jeder Galerie auf.

Gegenüber der Stirnwand hängen drei der besten Fotoarbeiten. Ausgewählt von einer Jury, die es sich nicht leicht gemacht hat.
Preisträgerinnen und Preisträger sind

Karin Klengel mit einem wild-romantischen „Roten Mohn“,

Christian Kretke mit einem Hinweisschild, das auf nichts mehr hinweist,  und

Carola Bubl mit einer Liege, die eingeschneit vor sich hinträumt.


Natürlich favorisiert nicht jeder gleich. Uns hat ein Foto von Karin Klengel besonders gefallen: Kräftiges Getreide im Vordergrund, dahinter der hohe Mast einer Stromleitung. Symbol für Veränderung, für Verantwortung… Die Zukunft kommt jetzt. Zum Beispiel das zweite Windrad, Standort in Berlin-Pankow, Grenze zum Landkreis Barnim.

 

Text und Fotos: Renate & Detlef Enneper

Wen wählen? Noch 16 Tage bis Ultimo,
 und Sie haben keine Idee?



Der Bürgerverein Französisch Buchholz und der Kultur- und Bildungsverein Nord-Licht sind den Bürgern zur Seite gesprungen.

Das Wahlforum mit Direktkandidaten für Pankow


im Mrs.Sporty Club, Hugenottenplatz 3, warb am 6. September für den Urnengang, informierte und klärte, was es in der Schnelle noch zu klären gab.

Es ging um schwere Brocken: Soziales und Wirtschaftspolitik zuerst, dann Friedens- und Sicherheitspolitik und Europa. Zweieinhalb Stunden beim Reden und Zuhören äußerste Spannung und Konzentration. Frieder Bubl moderierte, brachte vieles auf den Punkt und ließ es an Geist und Witz nicht fehlen.

Vorgestellt haben sich die Direktkandidaten

Fabricio Do Canto von den Piraten * Stefan Liebich von den LINKEN * Klaus Mindrup von der SPD * Andreas Otto von den Grünen * Linus Vollmar von der FDP * Lars Zimmermann von der CDU.

Ziemlich beschlagen und routiniert antworteten die Kandidaten, zischen 19 (FDP) und 51 (Grüne) Jahren alt. Ein paar Schlagworte: Mindestlohn, Rente, Militärische Einsätze im Ausland, Friedenssicherung in Europa und der Welt…

Renate & Detlev Enneper

Die Buchholzer Festtage waren am 31.Mai gerade eröffnet, da belebte sich der kleine Saal im Nachbarschaftszentrum in der Hauptstraße 24. Der Bildungsverein Nord-Licht hatte eingeladen und Elke Breitenbach, Mitglied im Abgeordnetenhaus Berlin, moderierte die Podiumsdiskussion

Gegen das Vergessen !

Faschismus – gestern, Rechtsextremismus – heute.

 

Ihr zur Rechten Martin Sonnenburg, ein Aktivist von NORTH-EAST ANTIFA mit reichen Erfahrungen im Kampf gegen den Rechtsextremismus.
Ihr zur Linken Professor Kurt Pätzold, Historiker und Philosoph, der über Faschismus, Rassenwahn und Judenverfolgung sein Lebtag forschte und als „abgewickelter DDR-Wissenschaftler“ noch einmal zu Höchstform auflief. Sein neuestes Buch: „Kein Streit um des Führers Bart“.
Die angemeldete Veranstaltung erhielt übrigens präventiv und dezent Polizeischutz, aber Störenfriede blieben zum Glück aus. Die Zivilgesellschaft lernt es, sich gegen Neonazis und Gewaltbereite zu wehren. Das ist jedenfalls die Hoffnung.
Wer da glaubte, bei diesem ernsten Thema käme auf ihn ein bisschen viel Theorie zu, der irrte. Wohl kam sie vor, die Theorie. Zum Beispiel: Gehört der Faschismus in die Reihe der bürgerlichen Gesellschaften? Antwort: Ja, er gehört da hinein, wenn er auch eine extreme Ausprägung erreicht.
Der vor 83 Jahren in Breslau geborene Kurt Pätzold findet Zeitgeschichte spannend und lässt sie auch nie aus der Pflicht, wenn es um historische Aufarbeitung geht. Heute Abend eröffnet er seinen Zuhörern, dass viele wichtige Jahrestage von geschichtsträchtigen Ereignissen von den Medien genutzt wurden, tendenziös und nicht selten falsch zu berichten.
Zum Beispiel 1933. Wie konnte Hitler vor 80 Jahren an die Macht kommen? Konsens ist in diesen Kreisen, dass zwei, drei, vielleicht auch sieben „böse Leute“, Hindenburg an der Spitze, den Faschismus aus der Taufe hoben. Also ist kein gesellschaftliches Phänomen zu untersuchen, sondern die Täterschaft einzelner (verirrter Seelen). Eine Betrachtungsweise, die eine seriöse historische Aufarbeitung blockiert.
Sündenfälle gab es ebenso in der DDR. Die Rolle der Volksmassen bei der Entstehung des Faschismus z. B. wurde kaum erforscht und wenn, dann auch noch mit Scheuklappen.
Martin Sonnenburg nahm mehrmals das Wort und erläuterte ausdauernd und interessant Strategien, dem braunen Mob Herr zu werden. Tödlich für viele Neonazis ist die Aufhebung ihrer Anonymität. Ans Licht gezerrt, macht das Ganze keinen Spaß mehr für sie. Selbst ihrer Musik muss etwas entgegengesetzt werden, Hip-Hop z. B., und die rechten Klamotten sollten möglichst ganz von der Bildfläche verschwinden. Dafür brauchen die Akteure Ideen, Mut und nicht zuletzt auch Geld.
Tragisch fand es die Runde, dass viele junge Leute, die sich gegen rechts engagieren, so eingebunden sind, dass sie ihren Organisationen und Bewegungen verloren gehen. Gegenwehr ist die eine Seite, etwas aufbauen die andere.
Natürlich wollten viele wissen, wie sich ein Verbot der NPD machen würde. Ist eine Organisation erst mal illegalisiert, das war die vorherrschende Meinung, fließen wenigstens keine staatlich sanktionierten Gelder mehr. Wenngleich die Gesinnung deshalb keine andere wird und Untergrundarbeit zu erwarten ist. Wir sind die Nazis nicht los, erinnert der Professor, kontinentweit nicht. Deutschland könnte mit einem Verbot ein Zeichen setzen: Die wollen wir nicht. Das käme einem Wertegewinn gleich.
Dieser Abend im Amtshaus von Französisch Buchholz war zeitlich übrigens der längste aller bisherigen Bildungsabende. Die drei Stunden hat Nord-Licht zu verantworten, und vermutlich tut es der Verein auch noch gern, denn es war wirklich ein spannender, aufschlussreicher Abend.

Renate und Detlev Enneper

"Das Lieben bringt groß Freud"

Alte deutsche Volkslieder und neue Moden

Großes Singen zum Frühlingserwachen

Ob es das so schon einmal gab?

Ein renommierter Chor nimmt sich sangesfreudiger Bürger an. Veranstaltet mit ihnen ein Frühlingssingen, das außerordentlich gut angenommen wird.
Die Idee dazu entstand im Kultur- und Bildungsverein Nord-Licht e.V., und am 12. April, eines schönen Freitagabends, strebten interessierte Leute zum Amtshaus von Französisch Buchholz hin. Diesmal aber gab es keine klassischen Zuhörer unter ihnen, es gab nur Akteure. Und die sangen, was die Kehlen her gaben und staunten nicht schlecht, dass die Akustik des kleinen Saales mitspielte und das Ganze ihre Erwartungen übertraf.
Klaus Flemming
erinnerte in seinen Begrüßungsworten an Kindheitstage, die uns mit den alten Melodien und Texten vertraut gemacht haben. Volkslieder, sagt er, können ein Stück Vergangenheit zurückbringen und die Herzen öffnen.
Die künstlerische Leitung des Konzertchors der Berliner Pädagogen ist Thomas Lange übertragen. Er spöttelt und zitiert, was andere von uns denken und was wir wohl auch sind: „Die Deutschen sind die Sänger der ersten Strophe.“ Aber dem ist doch abzuhelfen. Jeder bekommt sein Programm und seinen Text-Zettel in die Hand und schon ist er im Bilde.
Der Minichor, ein Teil des großen Konzertchores und für uns und diesen Abend extra aus der Taufe gehoben, stimmt schon mal an. So muss es sich anhören: „Das Lieben bringt groß Freud‘“, „Oh du schöner Rosengarten“ …
Mit einem dreifachen Kanon singen sich die Gelegenheitssänger mit Thomas Lange ein. Horst Birkholz tritt auf und sorgt beim Volksliedersingen für beste Stimmung. Am Instrument ist er dabei, mit Witz und Schabernack auch.
Wir singen „Die Heimat hat sich schön gemacht und Tau blitzt ihr im Haar“ … Halt, das war doch tatsächlich ein Kinderlied von Gerd Natschinski.
Klar, langsam müssen wir zum Schluss kommen: „Der Mond ist aufgegangen“. Aber mit der Zugabe übertrifft sich der Minichor der singenden Pädagogen noch einmal und meint gospelig Singabahambayo.

Wir sind uns sicher: Der Frühling ist erweckt. Morgen schon soll er sich zeigen. Singen hilft eben.

Renate & Detlev Enneper

Prosa und Poesie
Stefan Heym zum 100sten
– 10.April 1913 bis 16.Dezember 2001 -

 

Eingeladen hatte der Bildungsverein Nord-Licht, gekommen waren Inge Heym, die Witwe, und Thomas Nord, der Mitarbeiter des Schriftstellers. Viele Interessierte machten sich ebenfalls auf den Weg, so dass der kleine Saal im Amtshaus an diesem 22. März randvoll wurde. Frieder Bubl, Vorsitzender des Vereins, begrüßte zum Talk und schuf eine unbeschwerte Atmosphäre.

Es dauerte nicht lange, und es stellte sich wieder eine große Nähe zu dem deutschen Schriftsteller und Publizisten Stefan Heym ein. Die Wiedergabe zweier seiner Reden, die wahrhaft historische Dimensionen erlangten, und die Erzählungen der Zeitzeugen machten es möglich. Unvergessen der 4. November 1989 auf dem Alexanderplatz in Berlin und unauslöschlich der Tag, an dem Alterspräsident Stefan Heym fünf Jahre später im November 1994 den 13. Deutschen Bundestag eröffnete.

Am Ende waren wir bei Stefan Heym und er bei uns. Oft hatte er im Konflikt mit den Autoritäten seines Landes gestanden, Repressalien hingenommen für demokratische Ideen und visionäre Gedanken. Irgendwie erlebten wir an diesem Abend noch einmal die Wende, erinnerten uns dankbar an einen geradlinigen Mann an unserer Seite. Bücher kamen uns in den Sinn, die auf unserem Weg zählten und es noch heute tun.

Ist dennoch der Politiker gefeiert worden und der Schriftsteller Stefan Heym zu kurz gekommen? Vielleicht ist es ein Phänomen: Aber selbst das "hoch Politische" wurde zutiefst poetisch, wenn es durch seinen Kopf ging, aus seinem Munde kam oder aus seiner Feder floss. Wir waren bei Stefan Heym zum 100. und sagen Dankeschön..


Renate & Detlev Enneper

Jahreshauptversammlung,
die Erste

Mit Schwung und frischen Ideen für Nord-Licht e.V.


Am 12.März 2013 im Nachbarschaftszentrum in Französisch Buchholz. Frieder Bubl (r.) trägt den Rechenschaftsbericht über (fast) ein
Jahr erfolgreicher Arbeit des Kultur- und Bildungsvereins Nord-Licht e. V. vor. An seiner Seite Dr. Klaus Flemming, zweiter Vorsitzender und heute Abend Versammlungsleiter.Aufgefallen ist Nord-Licht vor allem mit Veranstaltungen zu interessanten Themen: Zum Beispiel „Hobbymaler“, „Internet und Politik“, „Tucholsky heute“.


Renate & Detlev Enneper

Knapp bei Kasse, Schuldenbezirk…


…das hört sich nicht gut an. Ein Gewinn war der Abend mit der Pankower Bezirksstadträtin für Soziales, Gesundheit, Schule und Sport Lioba Zürn-Kasztantowicz dennoch. Der Kultur- und Bildungsverein Nord-Licht in Französisch Buchholz hatte zum 22. Februar ins Amtshaus gebeten und Dieter Klengel betraut, das Forum zu leiten.

Das Ressort der SPD-Politikerin(60) ist groß. Nord-Licht ging es vor allem um die Stadtteilzentren, um Begegnungsstätten in Buch, Karow, Französisch Buchholz und Blankenburg. Auch um das bereits an „Möbel-Krieger“ verkaufte Reichsbahngelände zwischen Bahnhof Heinersdorf und Bahnhof Pankow.

Bei allen Vorbehalten - im Wesentlichen sind die großen bewährten Einrichtungen materiell gesichert. Im Laufe der Jahre, erfahren die interessierten Zuhörer, sind aus einer Million Mittel, die zur Verfügung standen, 600 000 € geworden. Deshalb steht vieles immer wieder auf der Kippe. Und das beklagt Lioba Zürn-Kasztantowicz besonders: an eine Erhöhung der Gehälter für die Mitarbeiter war zu keiner Zeit zu denken.

Natürlich gab es Fragen zur Seniorenstätte Stille Straße. Der Bezirksstadträtin entlockten sie das Geständnis, selber auf den Ausgang gespannt zu sein. Für sie ist es, wenn es denn funktioniert, ein Modell, das Nachahmer finden könnte. Vorausgesetzt, im Laufe der Bemühungen findet sich ein starker Partner, in Pankow war es die Volkssolidarität.

Da wird im Gespräch auch schon mal gebohrt: Redet sie denn in ihren Gremien an der richtigen Stelle Tacheles? Frau Zürn-Kasztantowicz bestätigt das uneitel, und wir nehmen ihr ab, dass sie das ganze Spektrum drauf hat.
Politiker reden gerne von Gestaltungsräumen. Frau Zürn-Kasztantowicz tat das nicht. Kein Wunder auch bei diesem Budget. Zumal noch immer auch Altschulden den Haushalt belasten. Aber präventives Handeln schließt die Misere trotzdem nicht aus: Entstehen auf dem ehemaligen Reichsbahngelände Wohnungen, wird 2017 auch ein Schulgebäude errichtet. Das hat sie schon geplant…

Renate & Detlev Enneper

Literatur und Musik

„Das Leben ist gar nicht so – es ist ganz anders

 Ein Kurt – Tucholsky - Programm

rezensiert und dokumentiert von unseren Gästen
Renate & Detlef Enneper

"Tucholsky ohne Patina"


Dieser Freitag-Abend im Amtshaus von Französisch Buchholz ist ein Tucholsky-Abend. Literatur und Musik sind versprochen, alles unter dem Motto „Das Leben ist gar nicht so – es ist ganz anders“.
Tatsächlich, der Bildungsverein Nord-Licht hatte sich verrechnet. Bis zu Beginn mussten an diesem 25. Januar noch reihenweise Stühle herbeigeholt werden. Der kleine Saal wurde voll – das Leben ist gar nicht so…
Das Interesse an Kurt Tucholsky, einen der bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik, ist ungebrochen. Auch ohne Jahrestag und Ehrenriten.
Einfach so singen und herrlich erfrischend vortragen:
Marlis und Wolfgang Helfritsch, begleitet von Christa Schubert am E-Piano. Ihr Stammhaus ist das Zimmertheater Karlshorst.

am 25.01.2013 im NBZ-Amtshaus  Französisch-Buchholz, Berliner Str.24

Aktuelle Veranstaltungen

Die Vereinsabende finden an jedem

2. Mittwoch des Monats im Nachbarschaftszentrum Amtshaus Buchholz

statt (ausser Juli/August/Dezember).

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